Psychosomatik


Begriff: Ein tief seelischer Konflikt, der für den Betroffenen nicht sichtbar ist, wird sekundär körperlich beantwortet und verarbeitet in körperlichen Symptomen, die eine nicht bewußte Phantasie darstellen. Im körperlichen Bereich treten Dauerspannungen immer dann auf, wenn innerseelisch belastende Zustände nicht beseitigt werden können: Die körperlichen Beschwerden nehmen normalerweise in dem Maße ab wie auch die seelische Spannung nachlässt. Im geburtshilflich-gynäkologischen Bereich sind etwa 50 - 60 % der Erkrankungserscheinungen psychosomatischer Natur:

Mögliche psychosomatische Erkrankungen


⇒ Blutungs- und Zyklusstörung
⇒ PMS-Syndrom (prämenstruelles Syndrom)
⇒ hormonelles Ungleichgewicht
⇒ Klimakterium (Wechseljahre)
⇒ psychogener Ausfluss
⇒ psychogener Juckreiz
⇒ mögliche psychosomatische Funktionsstörungen in der Schwangerschaft
⇒ unstillbares Schwangerschaftserbrechen
⇒ seelisch bedingte Fehlgeburten, sich wiederholend
⇒ (habituelle Aborte)

Weitere psychosomatische Probleme:


⇒ sterile Partnerschaft (Ursache psychogen?)
⇒ Sexualstörungen
⇒ Reproduktionsmedizin
⇒ Anorexia nervosa (Magersucht)